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Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Corsagen, die Vollbrust-, Halbbrust-, Unterbrust-, Taillen- und Brautkorsetts. Diese werden auch unterschiedlich bezeichnet: S-Korsett, Coursage, Corsagetop, Korseletts, trägerlose Oberteile, Korsett und auch Mieder. Durch das Tragen kann man die Oberkörperform verändern, Frau kann somit einen sanduhrförmigen Oberkörper erhalten, eine S-Linie oder aber birnenförmig unten breiter werdend oder einen kegelförmigen Oberkörper Silhouette erzielen. Dieses wurde im ca. 16. Jahrhundert als elegant angesehen. |
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Durch die Schnürung kann man eine kleine Taillenweite bekommen. Bei den Veneziannerinnen wurden die Korsetts mit Fischbeinstäben, die in abgesteppten Tunneln eingearbeitet und bis in die Zaddeln gingen, verstärkt, um eine Versteifung des Oberkörpers sowie eine Wespentaille zu bekommen. |
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Heute sind die Corsagen aus ganz vielen verschiedenen Materialien hergestellt wie Baumwolle/Cotton, Elasthan, Lack, Leder, Latex, Lederimitat, Lycra, Microfaser, Polyamid, Polyester, Polyurethan, Samt, Satin, Seide, Viskose. Zur Verstärkung des edlen Auftritts gibt es die erotischen Dessous mit Applikationen oder in Brokat-Optik, um die glamouröse Note zu unterstreichen. Als Dessous eingesetzt können sie überaus anregend sein. |
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Durch den Einsatz von Planchets (Metallschinen mit Köpfchen auf der einen, Ösen auf der anderen Seite) erzielen Sie immer einen richtigen Sitz. Man schnürt die Corsage auf 2 Weisen, die Turnschuh-Schnürung oder Kreuzschnürung. Wie nachfolgend beschrieben: |
Es gibt zwei Grundvarianten:
Die Turnschuh-Schnürung
Dies ist die einfachste Variante. Um sicher zu stellen,
dass die beiden Schlaufen in der Mitte von innen nach außen laufen,
muss die Schnur auch am Anfang von innen nach außen eingefädelt werden.
Nachteil: Das Korsett kann nicht ganz geschlossen werden.
Vorteil: Das Korsett kann ohne Probleme selbst geschnürt werden.
Kreuzschnürung
Auch hier muss darauf geachtet werden, dass die Schlaufen in der Mitte von innen nach außen laufen.
Vorteil: Das Korsett kann vollständig geschlossen.
Nachteil: Man braucht einen Helfer beim Schnüren bzw. beim Öffnen des Korsetts.
Anleitung
1) Das Korsett muss an den Metall-Ösen geöffnet und die Rücken-Schnürung gelockert werden.
2) Das Korsett wird von hinten um den Körper gelegt.
3) Die Ösen von unten beginnend schließen.
4) Kontrollieren, ob auch alle Ösen geschlossen sind. Das Korsett in die richtige Position rücken.
5) Leicht an den Schlaufen in der Mitte ziehen, so rutscht das Korsett auf die Taille.
6) Nun Schlaufe für Schlaufe von oben her bis zur Mitte hin zuziehen. Entsprechend von unten verfahren.
7) Die Prozedur wiederholen bis die gewünschte Schnürung erreicht ist.
8) Einen einfachen Knoten machen und festziehen. Kontrollieren, dass
die Ösenleisten parallel sitzen und die Schnürung von oben nach unten
gleichmäßig verläuft.
9) Mit einer Schleife verschließen und je nach Belieben unter den Schnüren verstecken oder hängen lassen
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Einmal geschnürt kann man dann über das Planchet, die vorderen Hakenverschlüsse, die Coursage an- und ausziehen. Heute gibt es auch Corsagen mit Vorder-Reissverschluss, Zip oder Schnallen. |
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Schöne Akzente beim Tragen als Oberbekleidung sind Pailetten, Perlen, Stickereien, Strasssteine aber auch Spitzenverzierungen, Spitzeneinsätze, Spitze - mehr der verspielte Look – mit denen man einen Hauch von Luxus erreicht. |
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Beim Einsatz von hautfreundlichen Materialien wie Mikrofaser, softweicher Strechqualität bewirkt der Einsatz von spiralförmigen Stäben, den Forming-Stäbchen, eine perfekte Passform. Ein weiterer Pluspunkt der heutigen Corsagetops um auf der einen Seite figurbetonende Wäsche zu tragen, diese aber auch alltagstauglich sein lässt, sind gepolsterte Formbügel, gepolsterte Formbügel-BH-Cups in anschmiegsamen Materialien. |
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Auch die Brust wird gehoben durch Softcubs. Die Körbchengröße und die Form der Körbchen macht ein schönes Dekoltee. Corsagen mit Strapshaltern für dir Strapse sind einfach nur sexy. |